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Alphorn Entgegen der touristischen Vermarktung des Alphorns ist dieses Instrument keineswegs schweizerischen Ursprungs. So lassen sich ähnliche Hirteninstrumente auch in Skandinavien, den Pyrenäen, Südamerika, Tibet und dem Kaukasus finden. Den weichen, warmen und tragenden Klang verbinden viele Menschen mit einem Heimatgefühl oder Fernweh. In den letzten Jahren hat sich das Alphorn nebst der traditionellen Musik auch einen Platz in der Konzertmusik, der Improvisation und dem Jazz erobert. Das Alphorn ist auf die Naturtonreihe begrenzt. |
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Alphornsax Das Alphornsaxophon ist eigentlich ein Alphorn in F, welches gewickelt ist und somit der Form eines Saxophons ähnelt. Der Vorteil ist, dass man in der neuen Form vor allem im Zusammenspiel mit andern Musikern mehr Bewegungsfreiheit erhält. Der Nachteil ist, dass es Abweichungen in der Intonation gibt. Deswegen eignet sich das Alphornsaxophon vor allem für solistische Einsätze. |
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Büchel Der Büchel ist eine Weiterentwicklung des Alphorns und etwa in den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts entstanden. Das gewundene, mit Birkenrinde umwickelte Instrument, war früher für die Hirten einfacher transportierbar als das herkömmliche Alphorn. Der Muotathaler Büchel ist unverkennbar durch seine archaische und urchige Klangqualität. Verglichen mit dem Alphorn ist der Klang heller, kantiger und schärfer. Die traditionell mit dem Büchel gespielten Muotathaler Signalrufe, Jützli und Gsätzli sind charakteristisch und unverkennbar. Das Instrument verlangt eine solide Ansatztechnik und ist heikel zu spielen. Wie das Alphorn, so ist auch der Büchel auf die Naturtonreiche begrenzt. Die Stimmung ist meist in C oder in B. Büchel die nicht gewunden sind, nennt man Stockbüchel. |
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Zink Der Zink ist ein historisches Blasinstrument mit sieben Grifflöchern. Die Blütezeit der Zinkmusik war in der Rennaissance. Damals wurde der Zink als Soloinstrument an den Höfen, an kirchlichen Anlässen und auch vom einfachen Volk gespielt. Der Zink galt als jenes Instrument, welches mit seiner starken Ausdruckskraft, Virtuosität und dem warmen Klang, am Besten die menschliche Stimme zu imitieren vermochte. Im Gegensatz zu andern historischen Instrumenten wie z.B. dem Horn oder der Oboe, entwickelte sich der Zink in seiner Bauweise nicht weiter und verlor so an Bedeutung. Die Violine übernahm zunehmend den solistisch führenden Part und drängte den Zink in den Hintergrund. In Manuskripten, auf Gemälden oder in der Poesie aus dem Spätmittelalter und der Renaissance ist der Zink häufig anzutreffen. Der Zink ist mitteltönig gestimmt und umfasst einen Tonumfang von beinahe drei Oktaven. |

